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Größte
Windenergieanlage
der Welt in Köln geplant
Liberale
gegen den Standort Marsdorf
Noch
fehlt die gesetzlich vorgeschriebene Konzentrationszone für Windenergieanlagen
in Köln, auf die mögliche Interessenten dann verwiesen werden könnten.
Fehlende Mittel verzögerten die Vergabe eines entsprechenden Gutachtens.
Nun will das Unternehmen Enercon, Deutschlands Branchenführer für
Windkraftanlagen aus Aurich, das größte Windrad der Welt in Köln
errichten.
Das geplante Riesen-Windrad sprengt alle Dimensionen und ist mit
insgesamt 182 Metern höher als der Dom. In Zusammenhang mit einem
städtisch vorgeschlagenen Standort wird auch Marsdorf genannt.
Diesen
Standort lehnt aber Enercon ab.
Dazu der Ortsvorsitzende Junkersdorf, Lövenich, Weiden und Widdersdorf,
Stefan Dößereck: "Die Anlage soll nicht nur Strom erzeugen,
sondern auch in diversen Punkten optimiert werden, als Demonstrationsanlage
für die NRW Zuliefer- und Maschinenbaubranche dienen und damit die
Technologieführerschaft sichern und den Export fördern. Das sind
sehr viele Faktoren für einen Standort, wenn man bedenkt, dass es
sich hier wieder um eine aus Steuergeldern subventionierte Anlage
handeln wird."
Der geplante Wind-Gigant, eine Weiterentwicklung der bislang größten
Einzelanlage E112, stellt mit einer Leistung von fast 5 Megawatt
(genug für etwa 4000 Haushalte) alles in den Schatten, was sich
bisher so drehte.
"Grundsätzlich ist die FDP nicht gegen erneuerbare Energiegewinnung,
aber für den geplanten Standort gibt es im Kölner Westen keine geeignete
Fläche. Darüber hinaus deckt die durch Windenergie gewonnene Strommenge
immer noch weniger als 1,5% des Energiebedarfs ab und leistete dabei
praktisch keinen Beitrag zur CO²-Minderung, denn wegen des nur schwachen
und unregelmäßigen Windes müsse ständig genügend konventionelle
Kraftwerksleistung vorgehalten werden." so der stv. Bezirksvorsteher
Horst-Jürgen Knauf.
In einem so dicht besiedelten Gebiet wie Köln ist gar kein Platz
für Windkrafträder so ein entsprechendes Papier des Deutschen Städte-
und Gemeindebundes, der auch dieses Ergebnis einer Untersuchung
für möglich hält. Gerade die Nähe zur Wohnbebauung ist durch die
zu erwartende Belastungen mit Lärm und Verschattung problematisch.
Daher fordern die Liberalen diese Anlagen grundsätzlich in weitem
Abstand zu Wohnbebauung und ohne die Zahlung von Subventionen zu
betreiben.
Weitere
Informationen:
info@fdp-koelnerwesten.de
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