|
Kein
Biotechpark
am Max-Planck-Institut
FDP setzt sich durch -
Weg frei für den Landschaftspark Belvedere

In
der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal (September
2003) stimmten alle Parteien dem Antrag des Vertreters der FDP und
stellvertretenden Bezirksvorstehers, Horst-Jürgen
Knauf zu, den Standort „Max-Planck-Institut“ von der Liste der
möglichen Standorte für einen Bio-technologiepark zu streichen.
Somit ist der Weg frei einen geeigneten Standort zu finden, bei
dessen Suche der Landschafts- und Umweltschutz von Anfang an eine
entscheidende Rolle spielt. Dem Gezerre um das Gelände im Äußeren
Grüngürtel ist somit ein Ende gesetzt und der geplante „Landschaftspark
Belvedere“ steht nicht mehr unter der Bedrohung kurzsichtigen Plänen
zum Opfer zu fallen. „Unsere Position ist eindeutig: Wir wollen
die neue Technologie und die damit verbundenen Arbeitsplätze nach
Köln holen. Die Neuansiedlungen müssen aber auch ökologisch sinnvoll
gestaltet werden. Priorität bei der Standortsuche müssen „Industriebrachen“
und vergleichbare Gelände, wie bspw. Teile des „Butzweiler Hof“
haben. Wir bedauern es ausdrücklich, daß die Verwaltung die Einleitung
eines Planungsverfahrens - wohl wegen mangelnder Nachfrage- zurückstellt.“,
bekräftigt der Stellvertretende Vorsitzende der Liberalen im Ortsverband
JLWW,
Michael Detlefs die Position der FDP. Die FDP im Kölner Westen
hat als erste Partei eindeutige Beschlüsse gefaßt und durch Anfragen
in der Bezirksvertretung und im Rat und schließlich mit dem o.g.
Antrag vom Montag die politische Initiative ergriffen. Die Verwaltung
hat in Ihrer Mitteilung vom 16. September 2003 dann den Komplettrückzug
angetreten und die weiteren Planungen aus-gesetzt. „Es ist schön
wenn man sieht, daß konsequente Arbeit zum Erfolg führt und sich
selbst die großen Parteien unserer Meinung anschließen. Wir werden
als FDP auch darauf achten, daß bei einer Wiederaufnahme der Standortsuche
für einen Biotechnologiepark in Köln vernünftige Grundsätze zu Grunde
gelegt werden. Hoffentlich entsteht durch eine ansprin-gende Konjunktur
möglichst bald die notwendige Nachfrage.“, so Horst-Jürgen Knauf.
Aus 2002:
Ja zu
einem Biotechnologiepark
in Köln - Nein zum Standort
Äußerer Grüngürtel
Ulrich
Breite Fraktionsgeschäftsführer der FDP im Rat der
Stadt Köln: Die FDP im Kölner Westen begrüßt ausdrücklich die
Idee, in Köln einen Biotechnologiepark zu etablieren. Biotechnologie
ist ein überaus zukunftsträchtiger Wirtschaftszweig, der neue und
dringend benötigte Arbeitsplätze in Köln schafft. Wir halten aber
den dafür vorgesehenen Standort am "Äußeren Grüngürtel" für
nicht geeignet. Wir lehnen darum eine Umwandlung des Landschaftsschutzgebietes
um das Max-Planck-Institut im Äußeren Grüngürtel in einen Biotech-nologiepark
ab, da es dafür geeignetere Standort in Köln gibt. Die Umgestaltung
des Äußeren Grüngürtels mit dem Arbeitstitel "Landschaftspark Belvedere"
soll weiter als Ziel bestehen bleiben. Dabei kritisieren wir das
Verhalten der Verwaltung, eine so zentrale Frage für der Entwicklung
der Stadt Köln, wie die Ansiedlung eines Biotechnologieparks, nicht
als herausragende Aufgabe herauszustellen, sondern lediglich nachrangig
in Ausschüssen als "Mitteilung" zu be-handeln. Solch ein Verhalten
schafft kein Vertrauen bei den Bürgern. Die Stadtverwaltung wird
darum aufgefordert, ihre Planung bei den anderen vorgesehenen Standort
zu intensivieren und in einem offenen Dialog zu treten. Bei der
Frage eines Biotechnologieparks geht es nach unserer Meinung nicht
um das Ob sondern um das Wie und Wo der geeignete Standort für diese
zukunftsträchtige Industrieansiedlung in Köln ist.
Weitere
Informationen: info@fdp-koelnerwesten.de
|