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FDP startet
Kampagne zur Liberalisierung der Sperrzeiten
Hier
die aktuelle Liste der Gaststätten, welche die liberale Sperrzeitenregelung
nutzen werden: Download (MS Excel-Liste,
Format Office 97)
Die FDP-Fraktion startet in Kürze eine Kampagne zur Liberalisierung
der Sperrzeiten, die von den Liberalen seit langem gefordert wurde
und nun in NRW Wirklichkeit wird. Hierzu erklärt der stellvertretende
Vorsitzende der FDP-Fraktion Dietmar
Repgen: "Wir wollten noch in diesem Sommer die Liberalisierung der
Sperrzeiten für ganz NRW. Kernpunkt ist, dass die Sperrstunde künftig
nur noch 1 Stunde (5-6 Uhr) beträgt. Bisher galt die allgemeine
Sperrzeit von 1 Uhr bis 6 Uhr nachts. Ausnahmen mussten dann im
Einzelfall genehmigt werden. Wir begrüßen die nun auf den Weg gebrachte
Änderung und sind Wirtschaftsminister Schwanhold dankbar, der sich
insbesondere über die Bedenkenträger beim grünen Koalitionspartner
hinweggesetzt hat. Die neue Sperrzeitenregelung kann damit zum 1.8.
in Kraft treten." Repgen erklärte weiter, die Erfahrungen in Köln
während der Eishockey-WM, als die Sperrzeit auf FDP-Initiative komplett
aufgehoben war, seien durchweg positiv gewesen. Zu mehr Beschwerden
sei es nicht gekommen.
Die bisherige
Sperrzeitenregelung stelle eine Überregulierung dar, da Verstöße
durch Lärmbelästigungen von den Kommunen mittels der Eingriffsmöglichkeiten,
die das Landesimmissionsschutzgesetz biete, geahndet werden könnten.
Die Liberalen wollen die neue Sperrzeitenregelung während der Sommerzeit
mit einer Kampagne "willkommen heißen". Zu diesem Zweck hat die
FDP-Ratsfraktion 21.000 Bierdeckel mit
der Aufschrift "Eine runde Sache. Ohne Sperrstunde schmeckt's extralang!"
drucken lassen. Diese Bierdeckel werden
im Rahmen eines Gesprächs mit dem Hotel- und Gaststättenverband
der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Weitere
Informationen:
info@fdp-koelnerwesten.de
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